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fragmente aus dem zusammen-geflickten leben

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copyright: alexander seibold
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ich habe keinerlei einfluss auf websiten, die ich im rahmen dieses blogs verlinke und für deren inhalt ich keinerlei haftung übernehme.
besonders habe ich keinerlei einfluss auf die auf meinem blog vom anbieter "myblog.de" geschaltete werbung - von dieser distanziere ich mich nicht nur aus juristischen gründen sondern in jeder form auch persönlich. dies gilt vor allem für den unsinn, der in irgendwelchen google-anzeigen als emo, punk etc beworben wird.







(-all)tag

Sein seit 1992 in zahlreichen Auflagen erschienes Buch "Schöner leben mit dem kleinen Arschloch" schließt Walter Moers mit der Rubrik "Schöner kaufen [...]". Neben einem Puzzle für Doofe, einem Designerdrogenset und weiterem erdachten Produkten wird unter dem Motto "Ist das noch Merchandising?" eines beworben, dass keinen Sinn mache, potthässlich sei, sofort kaputt gehe, ein Vermögen koste, eitere, Haare verliere und stinke.
Merchandise-Artikel, auf die die ersten vier Punkte zutreffen, gibt es schon lange wie Sand am Meer. Doch auch im letzten Punkt hat die Realität die Satire mittlerweile eingeholt: Als Merchandise der Serie Spongebob ist das Produkt "Mundgulli" erhältich, dass auf Knopfdruck verschiedene Gerüche ablässt und dies zu allem Unglück noch mit "dummen Sprüchen" begleitet. Was die Erfüllung der weiteren Punkte angeht, kann ich keine Aussage treffen, da der Hersteller das Produkt weder als eiternd noch als haarend bewirbt.

 Mundgulli bei Amazon: http://www.amazon.de/Mattel-J9654-0-Spongebob-Mundgulli-SpongeBob/dp/B000FVVLI4

20.6.07 22:02


karlsruh', karlsruh', wir scheißen euch zu

Nachdem der KSC den Aufstieg in die erste Fußball-Bundesliga geschafft hat, kann ich eigentlich noch die folgende hübsche Geschichte erzählen:

Vor einigen Wochen wartete ich am Karlsruher Marktplatz auf jemanden. Da ein KSC-Heimspiel bevor stand, war der Platz voll mit diversen Fans in blau-weißen Merchandise. Sonst war noch eine Gruppe junger Punks da. Von denen rief einer zu einer größeren Gruppe Fußball-Honks hinüber:

 "Hey, wer spielt denn heute? Schalke?"

 Außer mir und den Punkern hat niemand so recht gelacht, ich dafür aber um so mehr.

1.5.07 14:35


Welcome to the jungle.

Edel und ich sitzen im Seminarraum und warten darauf, dass die Dozentin erscheint. Vor mir liegt die Jungle World und wir reden über irgendeinen Artikel. Eine Studentin betritt den Raum. Als sie an unserem Tisch vorbei geht, bemerke ich, dass Sie uns zuhört und einen neugierigen Blick auf meine Zeitung wirft.
Sie setzt sich eine Reihe hinter uns hin, wir reden weiter (Ich glaube, unser Gespräch wandert Richtung Fussball). Plötzlich steht die erwähnte Studentin wieder vor uns, schaut auf mich, auf die Zeitung und sagt:  "Jungle World? Wusste gar nicht, dass es das auch außerhalb des Internets gibt". Sie zögert und setzt dann ein Grinsen auf, das wohl verschwörerisch sein soll: "Kleines Attac!-Blättchen, hihi."
Darauf geht sie zurück zu ihrem Platz.

Wie auch immer:

Es geht um alles! 500 neue Abos für die Jungle World.
21.1.07 22:23


copy and waste

Das Kopieren in der Uni-Bibliothek funktioniert ganz einfach. Zum Kopieren wird eine Karte benötigt, die vorher aufgeladen wurde. Je nach dem, wieviel Geld man investiert hat, steht eine bestimme Menge von Kopien zur Verfügung. Pro A4-Kopie bekommt man eine, für eine A3-Kopie zwei Kopien abgezogen. So weit, so gut.

Allerdings scheint dieses System nicht allen zugänglich: Zwei Studierende hatten heute jedenfalls vor, einen A3-Bogen zu kopieren, allerdings waren sie unsicher, da: "Die großen Blätter sind doch so teuer!" Aber, eine Lösung war nicht fern: "Weißt du was, wir kopieren das einfach auf zwei Din A4-Blätter." 
Gesagt, getan.

 

25.11.06 00:20


Einsicht

Für gewöhnlich erwarte ich nicht viel Erkenntnis von einer Regionalzugfahrt durch den südöstlichen Teil der Pfalz. Die Mitfahrer sind meist Rentner, die gerade vom Wandern, Flammkuchenfressen und Saufen aus dem nahen Frankreich kommen, Studenten (Pack) und arbeitslose oder schulschwänzende Jugendliche, deren Dialekt ich nicht verstehe und deren Anblick unangenehm ist. Stets haben diese eine Flasche Mixery in der einen Hand, in der anderen oft ein Handy.
Und so kam ich nach langer Zeit endlich auf die Lösung einer alten Frage: Was sind eigentlich Arschgeigen? Mit Sicherheit sind dies diejenigen Instrumente, die zur Produktion zeitgenössicher Handyklingeltöne unerlässlich sind.

19.11.06 14:38





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